Bausatz der MEG Tenderlok B-n2-T Nr.48 - Modellbau in Spur 0

Modellbau in 0 und 0e
kesti.ch
Modellbau in 0 und 0e
kesti.ch
kesti.ch
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Bausatz der MEG Tenderlok B-n2-T Nr.48

Das Modell ist aus einem Bausatz der von Armin-Hagen Berberich und Eckhard Rühle konstruiert wurde.
Diese Lok fuhr einst auf der Strecke der Mittelbadischen Eisenbahn Gesellschaft. Eine Lok die 46 hat überlebt und ist nun beim Kleinbahnmuseum Selfkantbahn aber nicht betriebsbereit.
Im Herbst 08 konnte man sich für einen Bausatz anmelden. Im Sommer 09 war es dann so weit und ich konnte einen schönen Bausatz mit guter Bauanleitung auf CD mit vielen Bildern in Empfang nehmen. Neu für mich war das Arbeiten mit Resingussteilen.
Die Resingussteile. Der Bausatz wurde in der blauen Kiste geliefert und die Gussteile waren sauber eingepackt.

Die Weissmetall und Messinggussteile.
Zugleich organisierten sie einen wunderbaren Antrieb von Klaus Drobeck. Es würde auch der Antrieb der Magic Train Diesellok passen.
Bei Fragen durfte ich mich an Armin-Hagen Berberich wenden, der mir sehr geholfen hatte. Ich bekam so noch gute Tipps zum Bau der Lok, da noch kleine Teile selber gemacht werden mussten.
Den Weissmetallrahmen lötete ich zusammen.
Die Fenster der Kabine können innen noch eingefräst werden, damit die Glasscheiben nicht zu tief in der Wand sind.
Hier einmal ein Probestellen. Viel Zeit brauchte auch das Verputzen der Resingussteile. Auch Bläschen in den Gussteien mussten mit 2 Komponentenkleber ausgefüllt werden.
Das Lokgehäuse, der Kessel und der vordere Wasserkasten leimte ich erst am Schluss zusammen. So konnten gut die Löcher für die Leitungen in das Gehäuse gebohrt werden.

Im Jeanmarie Buch der Mittelbadischen Eisenbahnen sind viele Fotos zu finden. So baute ich sie in der Epoche II mit nur 2 elektrischen Lampen. Die alte Lichtmaschine und den Schalldämpfer baute ich von den Fotos nach.
Die elektrischen so wie Luftleitungen bekamen noch Befestigungsschellen die selber mit 0.2 MS Blechstreifen und 0.5 Draht gemacht wurden.
Auf den Fotos im Buch sieht man auch, dass die Lok mit beiden, den elektrischen und Petroleumlampen unterwegs war.
Nach ca. 90 Arbeitsstunden war sie zum Lackieren bereit.
Die elektrischen Lampen sind mit SMD LED beleuchtet.

Mit Geduld und einer kleinen Werkzeugausrüstung, kommt man mit diesem Bausatz zu einem schönen Modell.
Was würde ich beim 2. mal anders machen:
Die Leitungen für die Beleuchtung durch den Kessel zum Führerhaus ziehen, denn ich musste alles unten im Fahrgestell verlegen. So musste ich noch einen Stecker für das Führerhaus machen, damit es abgenommen werden kann. Doch dieser Gedanke kam mir zu spät, als ich das Lokgehäuse schon zusammen geleimt hatte.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü