C 2033 und 2045 aus Bemos C 262 - RhB um 1913

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C 2033 und 2045 aus Bemos C 262

Rollmaterialbau > Wagen
Leider gibt es bis heute keine kurzen Wagen des C  2028-2055 (ab 1956 B 2028-32. Die anderen wurden für Vierachsern gebraucht.)
Im 2002 baute ich den C 2033 aus einem Bemo C 261. Damals machte ich keine Aufnahmen vom Bau. 14 Jahre später baute ich doch noch den C 2045, weil ich noch die Beschriftung dafür hatte. Ich hoffte, dass die 15 Jahre alte Anreibe Beschriftung noch hält. Tatsächlich hielt sie sehr gut auf dem Wagen.
C 262 von Bemo frisch aus der Schachtel.
Der auseinander genommene Wagen. Am besten lassen sich die Bemo Personenwagen dicken Papierstreifen öffnen. Vorsichtig mit dem Messer den Wagenkasten spreizen und dann den Streifen zwischen der Halterung stecken, damit es nicht wieder einhängt. Die Fenstergläser halten den Wagenboden fest, somit ist mit Vorsicht vor zu gehen, damit nicht ein Fensterglas zerkratzt wird. Beim Spreizen der vierten Halterung löst sich der Wagenkasten gut. Danach zieht man das Dach weg und die 4 Dachstützen. Erst dann können die Fenster herausgenommen werden, sonst brechen die kleinen Stützen schnell ab.
Mit der Dekupiersäge wurde der Wagen in 3 Stücke auseinander genommen. Da ja der kurze Wagen ohne Abort ist, muss er in der Mitte neu zusammen gefügt werden. Damit beim sagen der Kunststoff nicht wieder zusammen geschweisst wird, empfiehlt es sich ein Klebeband an den Schnittstellen an zu bringen.
Die beiden Teile werden einmal zusammen gehalten. Nun ist Schleifarbeit angesagt.
Das wichtigste ist, genau im rechten Winkel zu schleifen. Wie ist egal, ich versuchte es mit dieser Maschine. Nur drehte ich die Schleifscheibe von Hand. Ein selbst gebauter Schleifklotz im rechten Winkel gehalten, nahm ich auch noch zum schleifen.
Ist bis zu den dünnen Fensterstrebe alles abgeschliffen, kann der Wagen wieder zusammen geleimt werden. Als Leim nahm ich den Micro Weld von Microscale.
Mit dem kleinen Stechbeutel wurden die 2 Streben abgeschabt.
Danach mit feinem Schleifpapier sauber verschliffen.
Der sauber geschliffene Wagenkasten.
Mit den feinsten Profielen von Evergreen scale models, werden die Streben neu angebracht.
Danach muss noch das Dach angepasst werden. An der Schnittstelle machte ich noch eine Verstärkung mit einem Polystyrol Plättchen.
Der nächste Schritt war den Wagenboden an zu passen. Dazu mussten 4 Schnitte gemacht werden, damit der Achsabstand auch stimmt.
Die Plattformen sind wieder montiert. Nun kann am Wagenkasten das Mass genommen werden.
Auch der Unterteil muss wegen der Streben genau in der Mitte zusammen kommen. Die stimmen zwar so nicht ganz, machen es aber schön. Da ja an den Fensterteilen die Öse für den Wagenboden daran ist, musste ich direkt am Wagen 4 Stück 0.5 dicke Leisten montieren, um den Wagenboden daran ein zu knipsen. Der Wagenkasten sitzt ja nun anders zu den Fensterteilen, die zum einknipsen sind.

Am Schluss wurde noch bei der Inneneinrichtung das WC Teil abgesägt und neu zusammen geleimt. Die Trennwand für das Raucher-Nichtraucher Abteil ist aus Polystyrol gebaut worden.
Der fertige Wagen.
Alles passt gut zusammen und muss nur noch lackiert werden.
Der Wagenkasten, Fahrgestell, Inneneinrichtung und das Dach sind nun einmal lackiert.
Die alte Beschriftung hielt sehr gut am Wagen und so mussten nur noch die Fenster angepasst werden. Wichtig dabei ist, dass unten an den Fensterteilen die Ösen der alten Befestigung ganz abgeschnitten werden, damit sie nicht am Fahrgestell aufstehen. Danach können noch ein paar Preiser auf den Sitzbänken Platz nehmen und dann alles zusammen gesteckt werden. Somit ist der Wagen zum Einsatz bereit.
Hier ist der Wagen schon im Einsatz.
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