Modulanlage RhB um 1913 - RhB um 1913

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Modulanlage RhB um 1913

Auf dem Dachboden habe ich meine kleine Modulanlage in H0m aufgebaut, bei der nur Dampfzüge verkehren. Da von dieser Epoche sehr wenig angeboten wird, baute ich vieles selber.
Gleisplan der Modulanlage.
Es ist eine Kreisanlage der Wand entlang.
Überblick der Anlage
Im Mittelpunkt steht die Station Wiesen. Rechts geht die Ausfahrt in Richtung Davos. (beim Vorbild in die schöne Zügenschlucht).
Blick von oben in Richtung Wiesenausfahrt. Hier sieht man gut die Dachschräge, die leider viel Platz vom Wiesen weg nimmt.
Für die Kurve zwischen den Modulen Ausfahrt und Lehnen baute ich ein offenes Eckmodul ohne Vorbild.
Die linke Ausfahrt von Wiesen (von rechts nach links in Bild) führt über einen Wegübergang der Albulastrecke und nicht wie beim Vorbild über das Wiesnerviadukt. Danach kommt ein Wald-Ausschnitt vor Klosters mit dem abnehmbare Modul Prättigau über die Estrichtreppe.  Es lässt sich schnell abmontieren.
Anschliessend ist zur Zeit das Module Tavanasa mit dem Eckmodul Val Plaunca aufgestellt.
Die beiden Modulen aus der Zügenschlucht, das Lehnenviadukt und der Bärentritt können mit dem Modul Tavanasa ausgewechselt werden.
Aufbau der Anlage
Die einzelnen Module/Segmente werden mit M10 Schrauben und Flügelmuttern zusammengehalten und sind auf einem fest eingebautem Rohgerüst aufgestellt. Die Anlagehöhe ist nur 60cm über den Estrichboden. Damit beträgt die Grundfläche 2,40m x 4,60m. Aus Platzmangel hat es auch keine Gefälle in der Anlage, um nach unten in einen Schattenbahnhof zu verschwinden. Dies wäre auch kaum machbar für die Loks mit ihren schweren Messing-Wagen. Somit entschied ich einen Fiddle-Yard statt Schattenbahnhof zu bauen.
Das Fiddle Yard
Dieses Fiddle Yard wurde mit 6 Durchgangsgleisen und 3 Abstellgleisen im Herbst 2013 gebaut. Das Schienematerial ist von Peco. Die Weichenstrassen werden mit oberliegenden Peco Magnetantriebe und Drucktaster mit einer einfachen Diodenmatrix gestellt. Im Dezember 2015 habe ich noch eine Peco Handdrehscheibe sowie der Lokschuppen von Filisur montiert. Es war ein alter Bausatz von Ferro-Suisse, den ich 1994 zusammen gebaut hatte.
Im April 2017 baute ich eine Radreinigunganlage von Lux Modellbau ein, über die mit dem ganzen Zug gefahren wird. Die angetriebene Radreinigungstechnik lässt zwei mit Poliermaterial belegte Stäbchen unter dem Lok - oder Wagenrad oszillieren. Damit werden dem ganzen Zug die Räder gereinigt.
Elektrik:
Bei meiner RhB Anlage wird Analog gefahren. Dazu nutze ich seit März 2011 den Handregler SFR 1000 von Heisswolf, der den Fahrzeugen hervorragende Fahreigenschaften verleiht. Mit diesem Regler können bei maximal 99 Loks das Anfahren programmiert werden, in dem jeder Lok eine Nummer zu gewiesen wird.  Mit dem Verlängerungskabel für den Regler erreiche ich gut die ganze Anlage.

Mir reicht ein einfacher Fahrbetrieb ohne Rangiermanöver. Am liebsten sehe ich den Zügen einfach beim Fahren zu.


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