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Bausatz des Château - Kesti's Bühnenanlage Anlage

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CHÂTEAU CHÂTENOIS
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Bausatz des Château

Anlagebau
Lange suchte ich nach einem passenden Gebäude, das sich als Château verwenden liess. Zunächst ging ich davon aus, dass ich es selbst bauen müsste. Doch im Januar 2025 brachte Bois Modélisme einen neuen Bausatz für ein Rathaus auf den Markt, ein Modell, das sich erstaunlich gut auch als Château einsetzen lässt. Von diesem Hersteller hatte ich bereits ein Bahnhofsgebäude gebaut, mit dem ich sehr zufrieden war.
Da die Masse auf der Website jedoch ohne Dach angegeben waren, staunte ich nicht schlecht, als ich den Bausatz vor mir hatte. Er wirkte deutlich grösser als erwartet. Zu diesem Zeitpunkt war meine Anlage bereits im Rohbau fertig und der Platz über der Mauer, so wie ich ihn eingeplant hatte, reichte einfach nicht mehr aus. Nach einigem Hin- und Herschieben entschied ich mich, das Gebäude weiter nach rechts zu setzen. Damit musste ich allerdings in Kauf nehmen, dass es nun ein kleines Stück über den Anlagenrand hinausragt, ein Kompromiss mit dem ich schliesslich leben konnte.
Der Bausatz
Der lasergeschnittene Bausatz besteht aus MDF, Karton und dünne Sperrholz-Patten. Die Dacheindeckung ist gut gelungen, auch wenn ich mir eine etwas stärkere Prägung (bzw. Lasertiefe) der Dachziegel gewünscht hätte.
Das Gebäude lässt sich gut zusammenstecken, sodass eine erste Stellprobe rasch möglich war.
Laut Bauanleitung sollen die Gebäudewände zunächst bemalt und anschliessend Fenster, Türen und Details montiert werden. Erst danach werden die Wandteile miteinander verleimt. Zum Verkleben verwende ich bevorzugt Sekundenkleber oder Weissleim – je nach Bauteil.
Farbgebung
 Da ich mit Vallejo-Farben sehr gute Erfahrungen gemacht habe, kam die Airbrush zum Einsatz:
 – Die Mauerteile erhielten zunächst eine weisse Grundierung.
 – Die Aussenwände wurden anschliessend mit Model Color 70.819 (Sand) lackiert.
 – Die Fensterrahmen bekamen Model Air 70.132 (Aged White),
 – die Fensterläden Model Color 70.974 (Green Sky)
 – und die Fenstersprossen blieben weiss.
 – Die Ziersteine bemalte ich mit Beige 71.074.
Fenster & Details
 
Die oberen Fenstersprossen mussten alle leicht abgeschliffen werden, um sauber in die Öffnungen zu passen. Da sie direkt eingeklebt werden, kam bei Beleuchtung Licht durch die feinen Spalten. Um das zu vermeiden, malte ich die Ränder auf der Innenseite mit schwarzer Farbe aus. So wurde das Licht gestoppt und die Wirkung realistischer.
Eine Prüfung im Dunkeln mit der Smartphone-Lampe zeigte, ob alle Fensterkanten dicht waren. Erst dann montierte ich die filigranen Fensterläden.
Die Haustür aus dem Bausatz gefiel mir optisch nicht, also baute ich sie selbst im gleichen Stil wie die Seitentüren nach.
Alle Verglasungen mussten um etwa einen halben Millimeter gekürzt werden, damit sie sauber passten. Dafür erwies sich der C40 Schneideprofi von Felsenmeyer als sehr hilfreich.
Die Innenseite einer Seitenwand mit den eingebauten Gläser.
Im nächsten Schritt wurde das Gebäude endgültig verklebt, und die Fassadenbänder aufgeklebt.
Die Montage des Daches erforderte noch etwas Geduld. Dachrinnen sind im Bausatz nicht enthalten, daher fertigte ich sie aus dünner Kupferfolie selbst an. Die Fallrohre fehlen bislang noch. Als Firstziegel lag ein gelaserter Streifen bei, was nicht ganz so schön ist.
Erst danach wurde das Dach lackiert und die Kamine aufgeklebt. Damit war das Château schliesslich fertiggestellt und bereit für seinen Platz auf der Anlage.
Auch eine rohe Inneneinrichtung bestehend aus Wänden ist im Bausatz enthalten. Sie wird passgenau auf das Anlagenmodul gesteckt und das Gebäude kann einfach darübergestülpt werden. So kann ich später immer noch die Zimmer einrichten.
Das Château hat seinen Platz.
Ich habe die Böden und Tapeten mit Vorlagen und Bilder aus dem Internet selbst gestaltet.
Die Küche sowie das Badezimmer von Noch sind bereits fertiggestellt. Da mir zunächst die falschen Innenwände geliefert wurden, konnte ich diese als zusätzliche Raumtrennungen nutzen. In nahezu jedem Zimmer wurde eine LED-Leuchte zur Beleuchtung installiert.
Die leeren Räume wurden vorerst mit Vorhängen an den Fenstern ausgestattet.
Die Gartenstühle und Tische wurden als Bausätze bei Swiss Modelrail bezogen.
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