Bau der Anlage
Anlagebau
Der Gleisplan der 80x60cm grossen Anlage.
Das Gleis ist mit kleinen Nägeln auf dem Brett befestigt und angeschlossen. Dadurch konnte ich später weiterhin Änderungen oder Verbesserungen vornehmen.
Erst nachdem alles vorbereitet war, konnte ich mit dem Landschaftsbau der Anlage beginnen. Die Weichenhebel habe ich zum Bau geschützt. Auf der rechten Seite plante ich einen Weinkeller, durch den die Bahn hindurchfahren wird.
Die meterspurige Bahn im Hintergrund erhält einen Tunnel, in dem sich der Schienenbus „verstecken“ kann. Im Vordergrund ist bereits der Vorplatz des Châteaus mit dem eingefärbten Stützmauer zu erkennen.
Die Bruchsteinmauern stammen von Preiser und lassen sich
flexibel zusammensetzen. Auch hier musste ich ein wenig ausprobieren, um
herauszufinden, welche Anordnung mir am besten gefällt.
Brücke & Tunnelportal
Die Brücke und das Tunnelportal entstanden im Selbstbau. Zunächst fertigte ich einen Rahmen an, in den das Rohmodell mit etwa 5 mm Abstand passte. Dieser Abstand diente als Gussform für den Gips. Nachdem der Gips eingegossen und ausgehärtet war, wurde die Form vorsichtig gelöst. Mit einem kleinen Schraubenzieher gravierte ich die Steine manuell in die Gipsoberfläche. Die Abschlussplatten fertigte ich aus zwei dünnen Streifen Styrodur und prägte die Fugenbreite direkt ein.
Die eingefärbte Brücke wurde anschliessend eingebaut und zum Aushärten beschwert. Auch die Stützmauer zum Tunnelportal entstand im Eigenbau.
Bruchsteinmauern und das Kellertor
Das Kellertor ist aus Messingblech gefertigt und lässt sich von Hand öffnen. Nach dem Schwärzen und Patinieren, wurde es fest eingebaut. Für die Bruchsteinmauern der Kellerwand entschied ich mich auch für die vielseitigen Bausätze von Preiser, Art.Nr. 18215 und 18219. Diese Mauern bieten eine flexible Zusammenstellung.
Weinreben
Zu einem Weingut gehören auch Weinreben.
Für die Rebstöcke dient Blumendraht als Stamm. Dieser wird mit dunkelbrauner Farbe und etwas Acrylpaste angestrichen, um eine realistische Rindenstruktur zu erhalten.
Die Linie der Reben richte ich mit Hilfe von Blumendraht aus. Anschliessend drückte ich mit einem Schraubenzieher kleine Löcher vor, um das Einpflanzen der Rebstöcke zu erleichtern.
Sobald die Rebstöcke eingesteckt und verleimt sind, wird das Rebenlaub aufgebracht. Dafür verwende ich das Laubmaterial Blätterflor von Heki.
Im Modell wird lediglich der Pfahl des Drahtrahmens nachgebildet, da die eigentlichen Drähte im Massstab 1:87 nicht mehr sichtbar sind. Für die Pfähle verwende ich dickeren Blumendraht, den ich in gleichmäßigen Abständen am Rand der Rebenparzelle platziere.
Bühnenrahmen mit Beleuchtung
Die erste Stellprobe des Bühnenrahmens ergab, dass die Anlage zu eng positioniert war. Da das Château ohnehin über den Rand hinausragte, wurden die Seitenwände im vorderen Bereich nach hinten versetzt und entsprechend an den Rahmen angepasst. Der gesamte Rahmen wurde so konstruiert, dass er demontierbar ist.
Der fertige Bühnenkasten ist nun mit einer provisorischen Hintergrundkulisse ausgestattet. Inzwischen ist auch das Château fertig gebaut worden und hat nun seinen festen Platz auf der Anlage.
Viele Rebstöcke sind bereits gepflanzt.
Die Rebstöcke sind fertig begrünt.
Der Boden für die Remise wurde mit Profilhölzern von Northeastern gebaut.
Als nächster Schritt war der Bau der Remise auf dem Plan!
Der Vorplatz des Château wurde mit den Gehwegplatten gestaltet, die beim Preiser Bruchsteinmauern 18219 enthalten sind. Später habe ich vorne zusätzlich ein abnehmbares Stück integriert, damit das Haus nicht über die vorderen Anlagekante hinausragt, was auch besser aussieht.
Der fertige Bühnenkasten ist nun mit einer provisorischen Hintergrundkulisse ausgestattet.
So präsentiert sich die fertige Bühnenanlage.