Umbau Magic Train Lok
Bautipps
In den 1990er-Jahren waren Umbauten auf Basis von Magic-Train-Modellen unter 0e-Modellbahnern sehr beliebt. Die einfachen Modelle boten eine gute Grundlage für individuelle Projekte und kreative Anpassungen. Mit etwas Aufwand lassen sich daraus ansprechende und eigenständige Fahrzeuge gestalten. Gerade dieser Spielraum machte die Magic-Train-Modelle für viele Umbauten besonders attraktiv.
Einen Maxonmotor für eine Stainz von Magic Train hatte ich schon lange. Seinerzeit hatte ich zudem die Rastnasen für den originalen Motor abgefräst. Zwischenzeitlich rückten andere Interessen in den Vordergrund, sodass das Projekt zunächst liegenblieb.
Da ich mich zurzeit vor allem dem Aufarbeiten angefangener Projekte widme, nahm ich die Arbeit an dieser Lok im August 2026 wieder auf um sie fertig zu bauen.
Da ich mich zurzeit vor allem dem Aufarbeiten angefangener Projekte widme, nahm ich die Arbeit an dieser Lok im August 2026 wieder auf um sie fertig zu bauen.
Die Magic-Train-Lokomotive Stainz mit Tender sowie die K3 besass ich ebenfalls schon lange. Für die Plettenberg verwendete ich das rote Fahrwerk und den Kessel der Stainz sowie verschiedene Teile der K3. Die auf dem Bild gezeigten Teile blieben dabei übrig.
Durch einen Modellbaukollege kam ich 2008 zu einem Maxonmotor den er extra dafür bauen liess.
Auf dem Bild ist der originale Motor zu sehen, der lediglich mit einer Klammer befestigt ist.
Der Rahmenboden ist lediglich mit Rastnasen eingegipst und kann mit einem Schraubenzieher durch behutsames Auseinanderdrücken entfernt werden. Mehr gehe ich auf den Umbau nicht ein.
Zusätzlich erhielt die Lokomotive Saugluftbremsschläuche und eine entsprechende Leitung. An den Fensterrahmen wurden ausserdem Sonnenblenden angebracht. Ergänzt wurden auch Bedienungshebel für den Sander und den Dampfdom. Die Kupplungen tauschte ich mit Balancier-Kupplungen von ZT Modellbahnen aus.
Ursprünglicher Plan
Eigentlich wollte ich die Lokomotive digitalisieren. Dafür hatte ich den Metallrahmen bereits isoliert.
Da der Motor aufgeklebt ist, lässt sich der Metallrahmen nun nicht mehr vom Lokrahmen entfernen. Vor der Montage des Motors hätte ich am Metallrahmen eine Nut nach vorne fräsen sollen. So hätten die Stromkabel für das Spitzenlicht sauber durchgeführt werden können. Ich versuchte anschliessend, die Kabel durch den Kessel zu ziehen. Dabei stiessen sie jedoch am Motor an und bremsten ihn aus. Zudem sieht man nicht in den Stehkessel, sobald er aufgesetzt wird wo die Kabel liegen.
Da ich die Lokomotive zurzeit ohnehin nicht einsetzen werde, habe ich den Umbau vorerst nicht weiterverfolgt. Die geplante Digitalisierung und Beleuchtung bleiben damit vorerst zurückgestellt.