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Verwittern eines K 2 von MTH - Modellbau in 0

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Verwittern eines K 2 von MTH

Bautipps
Alterung im Modellbahnbereich.
Im echten Leben hinterlassen Zeit, Wetter und täglicher Gebrauch sichtbare Spuren: Fahrzeuge wirken mit der Zeit gealtert, verwittert oder abgenutzt. Im Modellbahnbereich wird dieser Effekt gezielt mit Farbe nachgebildet. So lassen sich die vielfältigen Spuren des Arbeitslebens möglichst realistisch darstellen und Fahrzeuge wirken authentischer.
Am Beispiel eines K2 von MTH zeige ich Schritt für Schritt, wie ich bei der Alterung vorgegangen bin.
Zunächst habe ich den Wagen vollständig auseinandergenommen und Wagenkasten sowie Fahrgestell voneinander getrennt. Dadurch lassen sich beide Bauteile gezielt bearbeiten: Der Wagenkasten kann je nach Zustand und gewünschtem Erscheinungsbild patiniert werden, während das Fahrgestell später abhängig von der dargestellten Epoche entweder neu lackiert oder lediglich dezent gealtert wird. Bei diesn Wagen von MTH würde ich die Radlagerhalter künftig nicht mehr entfernen. Der Aufwand steht in keinem sinnvollen Verhältnis zum Ergebnis, und die Gefahr von Beschädigungen ist vergleichsweise gross.
Aus Papier habe ich einfache Abdeckschablonen angefertigt, um einzelne Bereiche gezielt zu schützen. Das schwarze Zuglaufschild habe ich mit Tamiya-Abdeckband abgeklebt. So lassen sich unterschiedliche Graunuancen kontrolliert mit der Airbrushpistole aufbringen und die Bretter wirken später abwechslungsreicher und realistischer.
Für das Dach habe ich auch verschieden Farben mit der Airbrush aufgetragen. Nach dem Trocknen folgte AK Streaking Effects. Dieses Mittel lasse ich einige Minuten antrocknen und wische es anschliessend mit Verdünner wieder teilweise ab.
 
Die Wände habe ich auf die gleiche Weise behandelt. Dadurch sammelt sich der Effekt gezielt an Kanten und Vertiefungen, wodurch feine Laufspuren und eine natürlich wirkende Verwitterung entstehen.
Am Fahrgestell habe ich zunächst im Drybrush-Verfahren trocken Silber aufgetragen. Dadurch wirken einzelne Kanten und erhabene Stellen metallischer und stärker abgenutzt.
Anschliessend habe ich im Lasurverfahren Schmutz- und Rosttöne aufgetragen. So entsteht eine dezente, realistische Alterung, die dem Fahrgestell mehr Tiefe und ein glaubwürdiges Gebrauchsspurenbild verleiht.
Mit diesen Farben und Lasuren lässt sich eine überzeugende Patinierung erzielen. Sie eignen sich besonders gut, um unterschiedliche Alterungs- und Verschmutzungseffekte kontrolliert aufzubauen.
 
Die Produkte von AK sind dabei besonders hilfreich, um Ritzen, Kanten und Vertiefungen gezielt hervorzuheben. Dadurch entstehen mehr Tiefe und ein natürlicher wirkendes Gebrauchsspurenbild.

Der fertig patinierte Wagen.

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