Kühlwagen von Frigaliment - Modellbau in 0

Modellbau in 0 und 0e
Modellbau in 0 und 0e
kesti.ch
kesti.ch
Direkt zum Seiteninhalt

Kühlwagen von Frigaliment

Dieser Bausatz wurde wieder Calmech (W: Caldonazzi) in A. Nold entwickelt und für eine Bauaktionen bei den REA Reppischtaler Eisenbahn Amateuren hergestellt. (Es ist ihr 2. Bausatz eines Kühlwagens von Frigaliment. Der erste war ein 4 Achser- Drehgestellwagen, der ich leider nicht auch noch gebaut habe, da er mir zu lang war.) Der Wagen ist fast Baugleich, wie schon der von Bell, nur ohne Bremserhaus. Diese Kühlwagen stammen ursprünglich auch von Bell und wurden von Frigaliment übernommen.
Der komplette Bausatz.
Der Bausatz wurde vorwiegend nach der Bauanleitung gebaut.
Laut Bauanleitung wird zuerst das Fahrgestell komplett zusammengebaut. Zuerst mussten die Achslagerführungen auf die Innenseiten der äusseren Längsträger gelötet werden. Dann lötete ich die Kupplungsverstärkung ins mittig gebohrte Loch der Pufferbohlen und passte sie mit einer Feile für die Kupplungen an.
Das Fahrgestell ist zusammen gelötete. Nun machte ich mich an den Wagenkasten.
Neu für mich bei diesem Bausatz war, dass die Beschriftung am Gehäuse digital bei Identico gedruckt wurde. Um die Kosten zu sparen, war vorgesehen, dass alle Wagengehäuse dieser Bausatzaktion miteinander drucken zu lassen.
Da ich leider nicht schon Anfangs Jahr mit dem Bausatz beginnen konnte, war ich knapp mit der Zeit um den Wagen bis zum Datum für die Beschriftung fertig zu löten. Darum lötete ich danach zuerst den Wagenkasten fertig.
Aus Erfahrung löte ich lieber die Beschlagteile der Türen noch auf die Seitenwände, bevor der Wagenkasten zusammen ist.
Um mit dem Wiederstandslötgerät die Ätzbleche auf das Untergestell des Isolierdach zu löten, wurde eine Alufolie dazwischen gebracht. So ist sicher, dass es nicht auf dem Wagenkasten angelötet wird. Das Isolierdach wird am Schluss von innen Angeschraubt.
Der Wagenkasten, das Isolierdach und das lehre Fahrgestell.
Als ich den Wagenkasten fast fertig hatte, erfuhr ich Ende Juni, dass Ende Juli die fertig lackierten Wagenkästen, für die Beschriftung abgegeben sein sollten. Das reichte mir leider nicht mehr, da mir meine Airbrushpistole kaputt ging und ich auf den Ersatz warten musste. Auch kam noch der Urlaub in die Juliwoche. Walter bot mir an, den Kasten zu sandstrahlen und ein Clubkollege, würde auch meinen für mich lackieren.
So lötete ich noch bis zum Urlaub am Fahrgestell weiter und schickte diesen Wagenkasten für die Arbeiten ab. Somit konnte ich kein Bild des fertig unlackierten Wagen machen.
Für die genaue Position der Schaken-Böcke (und auch noch Bohrlehren) hätte ich Löt-Lehren im Clubhaus ausleihen können. Doch der Wege dorthin ist mir zu weit. So machte ich mir selber eine für die Schacken-Böcke aus Holz.
Ein Teil der Bauteile sind schon angelötet.
Damit ich die Bauteile gut anlöten konnte, wartet ich bis zum Schluss mit dem Plattformgeländer.
Das Fahrgestell ist fertig gelötet und die Achsen sind zu testen montiert.
Die komplette Bremsanlage mit Luft und Dampfheizungs-Leitungen sind im Modell machgebildet. Die Plattfedern sind wie bei den anderen, aus geätzten Federblechen.
Gegen Ende Oktober kam das Gehäuse mit der Aufgedruckter Schrift auf den beiden Seitenwänden bei mir an. Ein herzlichen Dank an Walter und Kurt für ihre Arbeit. Bis da hatte ich auch das Fahrgestell schon fertig gelötet und lackiert, somit konnte ich erst einmal eine Stellprobe beider Teile machen. Ich durfte noch die Stirnwände und das Fahrgestell mit den Anreiber beschriften.
Der fertige Wagen. Die Puffer, Plattfedern, Radlager und die Leiter mit Bühne wurden brüniert statt lackiert, da mir das besser gefällt .
Die beiden Modellbauer W. Caldonazzi und A. Nold haben einen guten Messing-Bausatz gemacht, so dass wirklich ein schönes Modell daraus wurde. Danke an die beiden Herren für ihre grossartige Arbeit.
Zurück zum Seiteninhalt