AB 124 aus Bemo's A 1102 - RhB um 1913

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AB 124 aus Bemo's A 1102

Rollmaterialbau > Wagen
Durch das Buch auf CD "Rhätische Bahn" Die Reisezugwagen 1 von Gian Brüngger und Wolfgang Finike, sah ich dass der AB 123 und 124 oben die abgerundeten Fenster hatten, wie heute der Museumswagen A 1102. Die wurden 1903 von SWS geliefert. Der A9 hatte auch diese Fenstern und wurde laut der Liste 1911 zum Ag 24, dann B 24 und B1024 und 1972 zum A 1102. Ich hatte noch eine Beschriftung von AB 124 auf dem Bogen, den ich vor 12 Jahren machen liess. Da die Anreiber noch hielten wollte ich den doch noch einmal machen. Als ich die Beschriftung machen liess, dachte ich es sei einer mit den eckigen Fenstern von SIG gebauten Wagen. Da Bemo nun beide Varianten hat freute es mich umso mehr, dass ich noch die 124 auf dem Bogen hatte.
A 1102 von Bemo frisch aus der Schachtel.
Am besten lassen sich die Bemo Personenwagen dicken Papierstreifen öffnen. Vorsichtig mit dem Messer den Wagenkasten spreizen und dann den Streifen zwischen der Halterung stecken, damit es nicht wieder einhängt. Die Fenstergläser halten den Wagenboden fest, somit ist mit Vorsicht vor zu gehen, damit nicht ein Fensterglas zerkratzt wird. Beim Spreizen der vierten Halterung löst sich der Wagenkasten gut. Danach zieht man das Dach weg und die 4 Dachstützen. Erst dann können die Fenster herausgenommen werden, sonst brechen die kleinen Stützen schnell ab.
Ich versuchte mit Alkohol die Nummern zu entfernen. Da dies nicht ging, schliff ich vorsichtig mit 600 Schleifpapier die Beschriftung ab
 und lackierte den Wagenkasten neu.
Für dass die Anreiber schon ca. 12 Jahre alt sind, halten sie sehr gut am Wagen. Das RhB AB 124 hatte ich 2 mal für je eine Seite. Der Rest wurde einfach von meinen Überresten zusammen genschnippelt. 
Die Inneneinrichtung bekam auch noch Farbe und die Preiserlein haben schon Platz genommen. Es muss nur noch der letzte Schutzlack über Wagenboden, Wagenkasten und Dach gemacht werden.
Der fertige Wagen nun mit Speichenräder.
Beim einfädeln der Fenster ist auf zupassen, damit sie nicht zerkratzt werden.
Und hier schon im Einsatz.
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